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Die richtigen Gewürze zur richtigen Zeit – Ein Foodie verrät, wie’s geht

Tipps & Tricks von BackWerk-Foodie André Schroeder

André Schroeder ist bei BackWerk unter anderem für die Entwicklung neuer Snacks und ganzer Food-Konzepte verantwortlich. Im Rahmen der Spicy Weeks verrät André uns im Interview, was sein bislang schärfstes Ess-Erlebnis war und gibt hilfreiche Tipps, wie man am besten mit Gewürzen kocht und wann man die Gewürze dem Essen beigibt.

Du magst es würzig?  Im Rahmen der Spicy Weeks werden drei BackWerk-Klassiker mit drei Heinz-Saucen verfeinert. Im Juli und August bekommst Du in Deinem BackWerk unseren Crunchy Chicken mit der scharfen Fire Cracker Soße, unseren Hot Dog Classic mit der würzigen Korean BBQ Soße und unsere Geflügelrolle Spezial mit der fruchtig-schmackhaften Curry Mango Soße.

Spicy Weeks Visual Heinz

Gott erschuf das Essen, aber der Teufel das Würzen

André, was ist das schärfste, was Du je gegessen hast?

André: Auf einer indischen Hochzeit in Delhi habe ich einmal traditionelles indisches Curry gegessen. Sogar die Reisbeilage war mit Chili gewürzt! Irgendwann habe ich gar nichts mehr geschmeckt, weil die Zunge nur noch brannte. Eigentlich esse ich gerne hin und wieder mal scharf, aber diese Schärfe war dann doch eine gänzlich andere Hausnummer. Den Rest des Abends habe ich mich dann zum Essen nur noch vom süßen Dessert-Buffet bedient.

Welche „Küche“ isst Du persönlich am liebsten? Süß, sauer, scharf, würzig oder mild? Oder die Küche eines bestimmten Landes?

André: Generell ernähre ich mich recht abwechslungsreich und überwiegend vegetarisch, aber gut gewürzt sollte es dennoch sein. „Gott erschuf das Essen, aber der Teufel das Würzen“ – beides gehört irgendwie zusammen. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Geschmacksausprägungen macht gerade das appetitliche an einem Produkt aus, da sollte von jedem etwas dabei sein.

Wie sieht dein Gewürz-Arsenal zuhause aus? Was ist für Dich unverzichtbar? Und hast Du einen Kräuter/Gewürz-Garten?

André: Mein Schrank ist voll mit Gewürzen und ich pflege u.a. einen eigenen Kräutergarten. Gewürzmischungen sind bei mir eher weniger zu finden, da greife ich lieber zu den Basics zurück und schmecke meine Gerichte ab. Neben Meersalz, schwarzem Pfeffer und Knoblauch und Zwiebeln nutze ich immer häufiger auch Sojasauce, Ingwer, Kreuzkümmel und Cayenne Pfeffer in meinen Speisen.

Wann sollte man eigentlich beim Kochen würzen? Direkt zu Beginn, zwischendurch oder ganz zum Schluss?

André: Kommt ganz darauf an, welches Gewürz man verwendet und wie die Art der Zubereitung ist: Anrösten von Gewürzen, wie z.B. auf mariniertem Fleisch oder Currypulver, welches vorher kurz mit ins siedende Öl gegeben wird, lässt das Aroma noch mehr entfalten. Bei zu langen Verweilzeiten unter solch hohen Temperaturen kann es schnell passieren, dass die Gewürze verbrennen und bitter werden. Es ist eben ein Spiel mit dem Feuer. Frische Kräuter gibt man am besten zum Schluss hinzu. Andere Gewürze und Salze sind da weniger empfindlich und können auch zwischendurch hinzugefügt werden. Wichtig ist, dass man sich beim Abschmecken der Speisen langsam herantastet und lieber am Ende nochmal nachwürzt, statt im Vorfeld zu viel zu dosieren und das Gericht z.B.…versalzt.


André Schroeder
ist gelernter Lebensmitteltechnischer Assistent (LTA) und hat einen Masterabschluss in Lebensmitteltechnologie (M.Sc.). Nicht nur in unserer unternehmensinternen Produktküche sondern auch privat ist er ein waschechter Foodie mit Herz und Leidenschaft für gutes Essen und Ernährung. Bei Valora Food Service Deutschland ist André Manager für Produktentwicklung. Das heißt, er ist neben der Produktneuentwicklung und Sortimentsoptimierung auch für die Mitentwicklung ganzer Food-Konzepte innerhalb der einzelnen Markensortimente verantwortlich. Unter anderem ist er für die Spicy Weeks bei BackWerk verantwortlich. Wenn Du also bald Deinen Lieblings-Snacks von BackWerk mit Deiner Heinz-Lieblingssauce (Firecracker, Curry Mango, Korean Barbecue) genießt: denk an André.